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Sie klaut bei Labour

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Für May geht es ans Eingemachte, für Labour sollte es um die Zukunft des ganzen Landes gehen

Foto: Jack Taylor/Getty Images

Am vergangenen Freitag hat die britische Premierministerin ihr Kabinett auf Linie gebracht. Mit massiven Drohungen hat sie die Hardliner auf ein Konzept zur Gestaltung der zukünftigen Handelsbeziehungen zur EU eingeschworen, das komplizierter und vor allem weicher kaum sein konnte. Keine Rede mehr vom Ausscheiden ohne Vertrag, keine Rede mehr von einem harten Brexit. Was May ihrem Kabinett da aufgezwungen hat, besitzt aber nur begrenzen Propagandawert: Offiziell wären die Briten raus aus dem Binnenmarkt, formell hätte der Europäische Gerichtshof nichts mehr zu sagen, Großbritannien würde keine Beiträge mehr zahlen. Dafür sollen aber die europäischen Regelun…

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