Loading

Graue Gitter vor buntem Hausprojekt

placeholder article image
Die Rigae Straße 94 ist laut Innensenator Henkel seit 2015 ein „Gefahrengebiet“ Foto: Sean Gallup/Getty Images

Vielleicht haben die Bewohner der Rigaer Straße 94 in Berlin-Friedrichshain ihren größten Fehler im Jahr 2014 begangen. 1990 besetzt und 1992 durch Mietverträge legalisiert, wurde das Haus, das ursprünglich jüdische Besitzer hatte, 1998 an die Jewish Claims Conference übertragen und später dann verkauft.

Dem Ansinnen der neuen Eigentümer, Profit mit Mietsteigerungen zu erzielen, machten die Nachfolger der ersten Besetzer in jahrelangem Widerstand einen Strich durch die Rechnung: 2014 waren die Eigentümer zum Verkauf bereit, die Edith-Maryon-Stiftung aus der Schweiz und das Berliner Mietshäusersyndikat hätten Grundstück und Gebäude übernehmen und den Bewohnerinnen für 99…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.