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Alternativlos neoliberal

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Wer im Saal vertritt ein neoliberales Parteiprogramm? Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Die „Alternative für Deutschland“ inszeniert sich gern als Anwältin des „kleinen Mannes“. Doch mit Parteiprogrammen verhält es sich wie mit dem Kleingedruckten: Der Teufel steckt im Detail. Der Sturz von Bernd Lucke als Parteichef markierte keineswegs eine Abkehr vom Neoliberalismus. Auf manchen Protestwähler lauert eine böse Überraschung.

Tatsächlich ist der neoliberale Trend in der AfD nach wie vor ungebrochen, wie eine Analyse der Anträge in den verschiedenen Landtagen zeigt. Die Fraktion in Sachsen fordert etwa die „Zurückdrängung marktfremder merkel-sozialistischer Marktbürokratisierung“. In Thüringen beklagt man eine „Planwirtschaft, auf die Erich Honecker und Günter Mittag stolz gewesen…

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