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Nur US-Haft fehlt ihr noch

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„Alles wird gut“, sagt Nadija Sawtschenko. „Und der Borschtsch mundet immer.“

Foto: Jen Osborne/Redux/laif

Kurz nach ihrem 40. Geburtstag bin ich mit Nadija Sawtschenko verabredet. Die ukrainische Kampfpilotin wurde zu Kriegsbeginn 2014 nach Russland verschleppt, für den Tod zweier russischer Journalisten angeklagt und verurteilt. Für die Propaganda dort war sie „Satans Tochter“, für die ukrainische „Heldin der Ukraine“. 2016 wurde sie, auch dank der Vermittlung des ukrainischen Oligarchen Viktor Medwedtschuk, von Wladimir Putin begnadigt. Sie nahm einen Sitz im ukrainischen Parlament ein, schockierte aber ihre nationalistischen Förderer, als sie Separatistenführer traf und auf eigene Faust über Gefangenenaustausch verhandelte. 2018 wurde sie unter dem Vorwurf, sie habe das gesa…

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