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Aufbruch und Boykott

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Als vor dem Gebäude Demonstranten Opfer staatlicher Gewalt wurden, unterbrachen Delegierte die Sitzung und gingen auf die Straße, um die Polizei aufzuhalten und sich selbst verprügeln zu lassen

Foto: Aton Chile/IMAGO

Auf der Straße stank es nach Tränengas, als das Land seine Augen auf das ehemalige Parlamentsgebäude in Santiago richtete, in dem sich am Sonntag erstmals der frisch gewählte Verfassungskonvent traf. Es wurde ein Tag, der wie kein anderer Kontrast und Konflikt zwischen dem alten und neuen Chile erkennen ließ. Von sympathisierenden Demonstranten ermutigt, nahmen viele Delegierte für soziale Bewegungen oder in Namen indigener Chilenen ihren Platz ein. Mit erheblicher Verspätung wurden eine Präsidentin und ein Vizepräsident gewählt. Ein Votum, das Pöbeleien drinnen und…

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