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1958: De Gaulle wartet ab

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Der „Erlauchteste der Franzosen“ kommt wieder an die Staatsspitze

Foto: Jacques Boissay/akg-images

Seit dem 1. November 1954 herrscht in Algerien Krieg. Gut zwei Jahre später ernennt Algerienminister Robert Lacoste den General Jacques Massu zum Chef der „Terrorbekämpfung“ in der französischen Kolonie, um den antikolonialen Aufruhr einzudämmen. Damit werden Polizeibefugnisse der Armee übertragen, von der sich die zivile Verwaltung abhängig macht, indem sie das politische Entscheidungsmonopol aufgibt. Massu begreift seine Chance und zeigt keinerlei Skrupel bei der Erledigung seines Auftrags. Er lässt Verdächtige, bei denen eine Mitgliedschaft in der Nationalen Befreiungsfront (FLN) angenommen wird, brutal foltern. Ohne Wissen der Pariser Regierung bombardieren französische Kampfje…

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