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Kandidat ohne Wumms

Es ist schier vertrackt: Die SPD kann offensichtlich machen, was sie will, und kommt dabei doch keinen Zentimeter voran. Obwohl an der Regierung beteiligt und mit Finanzminister Olaf Scholz, Arbeitsminister Hubertus Heil und Familienministerin Franziska Giffey auch durchaus prominent vertreten, profitiert sie nicht von den guten Umfragewerten für die Krisen-„Performance“ der GroKo. Im Gegenteil: Die 15 Prozent der SPD in den Umfragen scheinen wie festbetoniert, Gewinner ist allein die Union.

Es ist deshalb von besonderer Ironie, dass – obwohl einige noch mit einem Kanzlerkandidaten Rolf Mützenich liebäugeln – jetzt aller Voraussicht nach Olaf Scholz bei der kommenden Bundestagswahl antreten muss, trotz seiner Niederlage beim Kampf um den SPD-Parteivorsitz. Das wäre das letzte Aufgebot de…

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