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In der Schwebe

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Polnische Wähler beim ersten Wahlgang Ende Juni

Foto: Wojtek Radwanski/AFP/Getty Images

Es ist vor dem Stechen um die Präsidentschaft am 12. Juli wieder Hoffnung spürbar unter den Gegnern von Amtsinhaber Duda. Sie rührt nicht zufällig aus der vertieften Spaltung, der das Land ausgesetzt ist – der sozialen und mentalen Kluft zwischen ländlichen Regionen und Großstädten, Älteren und der jungen Generation, den tradierten Lebensformen anhängenden Polen und einer gebildeten Elite. Trotz Pandemie gab es im ersten Wahlgang mit 64 Prozent eine Rekordbeteiligung. Sie ließ erkennen, dass ein Teil der Bevölkerung die von der regierenden PiS und Duda seit 2015 neu etablierte soziale Realität, zumal in unsicheren Corona-Zeiten, verteidigen will. „Duda daje“ („Duda gibt“), ist von deren Anhän…

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