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Wenn ich vente, kann es etwas random werden

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Das Shuttle des Chefredakteurs: die Straßenbahn-Linie 12 in Berlin

Foto: Rüdiger Wölk/Imago Images

Kennen Sie den Ausdruck „venten“? Ich kannte ihn nicht, aber unsere Filmredakteurin kennt ihn. „Venten“ meint offenbar so viel wie „geistig durchlüften“; was in einem ist, mal rauslassen. Zum Beispiel: Ich finde die Pferdeschwanzmode bei Fussballerinnen sehr sexy, interessiere mich aber auch wirklich für die Spiele selbst. Ist das okay? „Venten“, sagt die Redakteurin weiter, ist so ähnlich wie „ranten“. Ein Wort, das seit Rezo enorm an Bedeutung gewonnen habe. Ich solle mir doch bitteschön das Video zu Ende anschauen, denn dort verwende der bekannte Influencer den Ausdruck. „Ich rante“ scheint mit „es bricht aus mir heraus“ nur schlecht übersetzt. Es kommt von „Rant“, aber ein Rant…

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