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Sammler alter Synthesizer

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Glaubt nicht an ewiges Wachstum, aber offenbar an die göttliche Komödie: Neil Hannon

Foto: Ben Meadows

Das Kammermusikalische, die Liebe zum musikalischen Tand, zum raffinierten Detail, zur vollendeten Verfeinerung, das ist ein wichtiger Strang der britischen Popmusik, der weit zurück reicht. Zurück bis in die 1960er. Als die Beatles und die Kinks begannen, die Popmusik zu veredeln.

Auch Neil Hannon ist ein Goldsucher. Und er ist einer der talentiertesten englischen Songwriter. Nicht wenige halten ihn gar für ein Genie. In jedem Fall ist er ein Mann, für den Pop mehr ist, als ein paar Akkorde. Und er ist ein Künstler, der sich nicht davor scheut, altmodisch zu erscheinen. Daran hat sich auch auf dem inzwischen schon zwölften Album Office Politics von The Divine Comedy nichts geä…

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