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Nur konsequent

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Verteidigung und Rüstung sind die Felder, über die von der Leyen spricht, wenn es um Europa geht

Foto: Adam Berry/AFP/Getty Images

Am blitzschnellen Wandel der Meinung etlicher deutscher Journalisten lässt sich Europas Malaise gut ablesen: Eben noch empörten sie sich, dass die Staatschefs im EU-Rat bei der Besetzung der Kommissions-Präsidentschaft das Spitzenkandidaten-Prinzip außer Kraft setzen wollen – als dann aber der Name Ursula von der Leyen die Runde machte, brach Euphorie aus: Erstmals seit Walter Hallstein jemand aus Deutschland in diesem Job! Jetzt solle sich die SPD bitte nicht so haben; ihre Verweigerung der Zustimmung zu von der Leyen – peinlich fürs Land!

Eben diese Dominanz eines Denkens, das nur auf nationalstaatliche Einflussnahme stiert, ist europäische Realitä…

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