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An mein Herz, Drama-Queen Horst!

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Schuld war doch nur der Wein

Foto: Fossiphoto/Imago

Ich habe etwas übrig für Horst Seehofer. Das darf man heuer nicht so laut sagen. Aber hier am Hegelplatz sind wir unter uns. „Heuer“ habe ich gesagt, daran hören Sie schon, dass ich einschlägige Kenntnisse besitze: zwei Jahre München, Bayernredaktion der Süddeutschen Zeitung, als junger Mensch, das prägt. Ich war in Tuntenhausen und in Aschbach. Ich habe die Hand von Edmund Stoiber geschüttelt. Und ich habe gelernt, die Leute von der CSU, die konnten total nett sein – man durfte halt nur nicht mit ihnen über Ausländer reden, oder Frauen, oder Schwule. Aber das muss man ja auch nicht den ganzen Tag.

Jedenfalls rührt aus dieser Zeit das Gefühl einer grundsätzlichen Verbundenheit mit Bayern, seinen Sitten und Gebräuchen. Zentraler…

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