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Symbol von Flucht und Vertreibung: ein Teddy, gefunden nach einem sowjetischen Angriff in Schlesien 1945

Foto: Michael Jungblut/Atelier Brückner

Vom großen, wegen der Papierexponate leicht verdunkelten Panoramafenster blickt man auf die Gedenkstätte Topografie des Terrors. Nicht weit entfernt das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas. Und an der Straßenkreuzung, direkt am Berliner Anhalter Bahnhof, entsteht das neue Exilmuseum, das an die mindestens 500.000 Menschen erinnern soll, die ab 1933 Deutschland verlassen mussten, Schriftsteller:innen wie Bertolt Brecht, Klaus Mann oder Mascha Kaléko, der Regisseur Billy Wilder, die Philosophin Hannah Arendt oder die spätere Frauenforscherin in den USA, Gerda Lerner. Eine derzeit neben der Rumpfruine des Bahnhofs residierende Freiluf…

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