Loading

Drauf gepfiffen!

placeholder article image
Bei der „International Whistling Competition“ in North Carolina bekam sie 2012 den Preis für die weiteste Anreise – so ging es los

Foto: Kiera McNally

Die Idee, mit dem Mund Pfeiftöne zu erzeugen, ist so alt wie die Menschheit. Schon die Neandertaler schätzten einen spitzen Triller als Warnung vor hungrigen Bären oder heranstürmenden Mammuts. Zur Zeit der Renaissance, als die meisten Musikinstrumente noch fehleranfällige Beta-Versionen waren, unterhielten Kunstpfeifer das Publikum mit gedrechselten Melodien. Ein paar Jahrhunderte später fragten die Comedian Harmonists neckisch Kannst du pfeifen, Johanna? – und zwitscherten dazu wie ein Nest beschwipster Amseln. Die Schauspielerin Ilse Werner baute auf ihrem pfiffigen Talent sogar eine lebenslange Karriere auf. Und dann kam die W…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.