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Westen war gestern

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„Die Idee, dass der Mensch von seiner Vernunft geleitet ist, entsteht sehr spät in unserer Geschichte“

Foto: Michele Borzon/Terraproject/Contrasto/laif

Eine Wut treibt die Menschen wieder auf die Straßen, in den USA und anderswo, gegen Rassismus, Polizeigewalt, Ungerechtigkeit. Sie reißen Statuen vom Sockel, rütteln an alten Denkgewohnheiten, wollen die Welt verändern. Während auf der anderen Seite der immer noch mächtigste Herrscher der Welt mit der großen roten Krawatte und den glühenden Anhängern, die er Krieger nennt, sowieso ständig giftet und brodelt. Wie weit bringt uns der Zorn? Und vor allem: Wohin?

Am besten fragt man den, der das scharfsinnigste Buch über dieses Gefühl geschrieben hat und warum es so sehr passt zu uns und unserer Gegenwart: Das Zeitalter des Zorns. Und…

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