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Ist still am See

Die Fabjan-Hafner-Passage in Klagenfurt ist ein trauriger Ort, ohne Hausnummern, ohne Briefkasten führt der Durchgang am Musil-Literaturhaus vorbei zur Bibliothek der Arbeiterkammer. Von dem so Geehrten sind dieser Tage Erste und letzte Gedichte erschienen, aus dem Slowenischen übersetzt und herausgegeben von Peter Handke. Dessen Vorwort ist noch trauriger als die kleine Passage: Angst grundiere diese Gedichte, „Angst, Kummer, Not, Ratlosigkeit, Verlassenheit, all dies begleitet von einem unermüdlich sich wendenden, an mich, an dich, Flehen, Flehenston: Hörst du mich? Hör mich!“.

Offenbar habe ich einen völlig anderen Menschen gekannt, von dem ich annahm, er sei glücklich: mit Frau und Kindern, einem Haus im Rosental, einer unbefristeten Festanstellung an der Uni – dem Traum eines jeden …

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