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Fahrlässig verspielt

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Atomraketen im Stützpunkt Cheyenne, Wyoming

Foto: Michael Smith/Getty Images

Da es immer die anderen sind, von denen Gefahr ausgeht, gab es im Februar eine Stabsübung im Hauptquartier der US-Atomstreitkräfte. Für den hospitierenden Verteidigungsminister Mark Esper wurde das Szenario simuliert: Russland attackiert mit einer taktischen Kernwaffe einen osteuropäischen NATO-Staat, worauf die USA mit einem begrenzten Nuklearangriff reagieren. Das Pentagon legte später Wert auf die Mitteilung, so zu handeln sei möglich, ohne einen nicht mehr beherrschbaren Schlagabtausch zu riskieren. Eine beschwichtigende Floskel, es blieb offen, welches russische Ziel mit einer Rakete welcher Sprengkraft anvisiert wurde. Davon würde im Ernstfall die Antwort der Gegenseite abhängen – es sei denn, die…

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