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Eine würdige Gewinnerin und eine gute Rede

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Hielt eine bewegende Rede: die britische Schriftstellerin Sharon Dodua Otoo

Foto: Johannes Puch/ORF

Helga Schubert hat den Bachmannpreis gewonnen! Er sei ihr gegönnt, ausdrücklich. Ihre Erzählung Vom Aufstehen hat keinen unberührt gelassen: eine Geschichte vom Verzeihen, von Abschied und Weiterleben. „Helga Schubert hat Lebensgeschichte in Literatur verwandelt“, so die Jurorin Insa Wilke in ihrer Laudatio. Der Text beeindrucke durch seine Lebensklugheit, aber auch durch eine Autorin, die sich in feiner Ironie im Raum der Literatur bewegt, „von des Knaben Wunderhorn über christliche Lieder bis hin zu Prousts Suche nach der verlorenen Zeit“. Für die Achtzigjährige war es der zweite Anlauf zum Wettlesen nach Klagenfurt. 1980 war sie schon einmal eingeladen, auf Vorschlag von Günter…

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