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Nur noch ein Schatten ihrer selbst: Personaldebatten werden die Sozialdemokratie nicht retten

Foto: Tobias Schwarz/AFP/Getty Images

Für Malu Dreyer steht das Wunschergebnis schon fest. Sind die neue Vorsitzende, der neue Vorsitzende oder die neuen Vorsitzenden gefunden, sollen alle sagen können: „Die SPD ist quicklebendig.“ Nehmen wir zu Dreyers Gunsten an, dass sie nicht glaubt, ihre Partei ließe sich allein durch Personalentscheidungen wieder zum Leben erwecken. Sondern dass sie im Rahmen der Vorsitzendenkür auf eine anspruchsvolle und fruchtbare Auseinandersetzung über die Ausrichtung der Sozialdemokratie hofft.

Das jetzt beschlossene Verfahren der Personalfindung bietet durchaus Gelegenheit dazu: Die Regionalkonferenzen und Mitgliederabstimmungen, die es vorsieht, haben imme…

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