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Kein neutraler Ort

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Darf man hier, im Sonnenschein, ein Wohlgefühl empfinden?

Foto: Thomas Meyer / Ostkreuz, iStock

Im Anfang war der Streit. Und der Streit war zu Berlin, und Berlin war der Streit. Das ist die Entstehungsgeschichte des Jüdischen Museums Berlin (JMB). Bevor es am 13. September 2001 in heutiger Form in Alt- und Neubau eröffnet wurde, hatte es jahrelang Zoff gegeben. Darum, was für ein Museum das sein sollte. Der Erfolg, den das Haus seitdem in Form von Besucherzahlen und internationalem Renommee vorzuweisen hat, sollte diese Querelen nicht vergessen machen. Dass ein Jüdisches Museum in der Stadt, in der maßgeblich der Holocaust organisiert wurde, keine einfache Angelegenheit sein würde, war von vornherein klar. Insofern kann es sogar überraschen, dass die Arbeit des Museums jahrelan…

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