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Jetzt auch noch Meryl Streep!

Der Blick in die täglichen Schlagzeilen vermittelt, dass wir in hochbedeutsamen Zeiten leben. Weshalb die Beschäftigung mit belanglosen oder zumindest weniger bedeutsamen Dingen ein eigenes Vergnügen bereitet. Wie zum Beispiel mit der Frage, ob Serien, die in erster Staffel eine abgeschlossene Geschichte erzählt haben, mit einer zweiten Staffel fortgesetzt werden sollten. Im Kino ist das Standardpraxis, spätestens seit Rudolph Valentino 1926 nach dem Scheich als Sohn des Scheichs auf der Leinwand wiederkehrte. Im Serien-Bereich war die Anzahl von Staffeln lange sogar ein Ausweis der Beliebtheit: Was die Leute sehen wollten, blieb „on air“; ob dabei noch eine gute Geschichte rauskam, darauf, so scheint es heute, wurde einst weniger Wert gelegt. Erst seit einzelne Serien zu geradezu rausc…

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