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„Ich wurde klar langsamer“

Am 30. Juni lief die zweimalige Olympiasiegerin Caster Semenya bei einem 800-Meter-Lauf im kalifornischen Stanford. Dass sie das überhaupt durfte, stand zwischenzeitlich auf der Kippe. Erst im Mai entschied der Leichtathletik-Dachverband IAAF, dass Athletinnen bei bestimmten Sportarten einen Testosteron-Grenzwert einhalten müssen. Die 28-jährige Südafrikanerin Semenya wäre demnach zu „männlich“ für den Start als Frau. Sie klagte gegen die Entscheidung beim Internationalen Sportgerichtshof in der Schweiz, zunächst mit Erfolg. Nun erlitt sie einen juristischen Rückschlag und darf wohl doch nicht antreten, das Berufungsverfahren läuft aber weiterhin.

Die Entscheidung des IAAF hat langfristige Folgen, vor allem im Hinblick auf geschlechtliche Abweichungen und Transsexualität bei Sportlern. …

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