Loading

Die Hitze in uns

placeholder issue title image
Während uns der Planet buchstäblich wegschmilzt, suchen wir noch nach Worten um zu beschreiben, was wir spüren

Foto: Loic Venance/AFP/Getty Images

Heute früh mit dem morning briefing des großen deutschen Nachrichtenmagazins wach geworden. „38 Grad – ist das schon der Klimawandel?“ Im „briefing“ dann der abwägende Kommentar: Im Einzelfall natürlich schwer belegbar, aber die Häufung von Hitzewellen deute schon auf den Klimawandel hin, sagen auch die meisten Experten, dazu die Empfehlung, viel Wasser zu trinken und „kein Sport am Nachmittag“. Ich fühle mich gar nicht gut „gebrieft“.

Ich spüre diese verdammte Hitze und denke, es ist da. Und wir haben keine Sprache, um dieses „da“ in Worte zu fassen. Bilder vermögen es noch eher. Besser „gebrieft“ fühlte ich mich durch Lars von Trier…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.