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Latent angeekelte Erschöpfung

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Elisabeth Borchers hat sich erst spät überwinden können, ein paar autobiografische Zeilen über die „deformation professionelle“ zu schreiben

Foto: Picture Alliance/akg/dpa

Zurück zur hohen Kunst des bösen Schreibens und schlechten Lesens: Dieses Buch wäre fast an mir vorbeigerauscht in diesem Bücherfrühling, was schade gewesen wäre, denn es handelt sich um eine überfällige, leider nur Fragment gebliebene Abrechnung mit dem sogenannten Hochliteraturbetrieb, speziell der alten Suhrkamp’schen Unseld-Schule. Lediglich durch ein paar skeptische bis gönnerhafte Feuilleton-Artikel stolperte ich über Elisabeth Borchers’ schmalen Erinnerungsband Nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Borchers (1926 – 2013), Lyrikerin und Übersetzerin, war lange Jahre Cheflektorin im Suhrkamp Verlag und dav…

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