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Fünf Dinge, die anders besser wären

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In letzter Zeit wird ja oft eingeworfen – schlägt die große Gereiztheit mal wieder um sich wie ein ausgebüxter Gartenschlauch –, dass für Panik auf der Titanic kein Anlass bestehe: Die Kriminalitätsstatistik sei doch rückläufig, Verbrechen aller Art nähmen ab. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit: Die Wirtschaftskriminalität nämlich, die nimmt zu – und nicht zu knapp. 2017 stiegdie Zahl der Fälle von Untreue, Anlage- und Insolvenzbetrug um fast 29 Prozent, der dadurch verursachte Schaden legte um 25 Prozent auf 3,74 Milliarden Euro zu. Dabei gingen die Fälle von „CEO Fraud“, der wirtschaftskriminalistischen Entsprechung des Enkeltricks, im Jahr 2017 zurück. Was im Umkehrschluss ja nur bedeuten kann: Es sind zunehmend die echten CEOs, die mit der Hand in der Portokasse erwischt werden.

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