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Alles auf Absturz

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Ein Land im Zeichen der Geier: Demonstrantin in Buenos Aires

Foto: Eitan Abramovich/AFP/Getty Images

Zehn Jahre gelten nach der Faustregel als typische Dauer für die polit-ökonomischen Zyklen Argentiniens. Aufstieg, Absturz und Krise folgen aufeinander und zeitigen die entsprechenden Regierungen: sozialpopulistische wie die nach dem Staatsbankrott von 2001 an die Macht gekommenen Kirchners, oder neoliberale wie jene von Carlos Menem, der 1989 bis 1999 regierte – oder die von Mauricio Macri seit 2015. Es sind unselige Krisenzyklen, die regelmäßig Millionen Menschen in die Armut stoßen – aus der sie sich stets mühevoll wieder herauskämpfen müssen. Die Zyklen sorgen für die steigenden und fallenden Konjunkturen der beiden politischen Blöcke: (Neo-)Liberalismus und sozialer Korporat…

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