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1948: Stunde eins

Die Aufrüstung Deutschlands nach 1933 und sein Krieg ab 1939 waren auf Pump und mit der Druckerpresse finanziert. Ausraubung eroberter Länder und Zwangsarbeit machten diese Art der Geldschöpfung nicht überflüssig. Die Produktionsanlagen wurden erweitert und sind erst in der letzten Kriegsphase hinter den Stand vor 1939 zurückgebombt worden. Teilweise lagen sie 1945 nur unter Trümmern, die beseitigt werden mussten, manche Schäden waren schnell zu beheben. Umfangreiche Demontagen gab es in der sowjetischen Besatzungszone, im Westen waren sie geringfügig. Mit Kriegsende stand einem enormen Geldüberhang ein knappes Warenangebot gegenüber. Eine daraus resultierende Hyperinflation war durch den aus der NS-Zeit weiterbestehenden Lohn- und Preisstopp weniger vermieden als nur unsichtbar gemacht…

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