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Stromschlag für Konzerne

Hildegard Müller gibt sich viel Mühe. Einst war sie Angela Merkels rechte Hand im Bundeskanzleramt, heute sitzt sie im Vorstand der RWE-Tochter Innogy, mit der der Konzern aus der alten Energiewelt versucht, Teil der neuen, grünen zu werden und dafür in Wind- und Sonnenenergie investiert. So erzählt Müller bei der „Jahrestagung Digitale Energiewirtschaft 2017“ des Handelsblatts also von „smarten“ Straßenlaternen, die Innogy aufbauen möchte. Die als Ladestationen für elektrische Fahrzeuge und als WLAN-Hotspot für alle dienen sollen, sogar der Einbau von Überwachungskameras sei denkbar. „Dafür kooperieren wir extra mit Vodafone“, sagt Müller.

Publikumsmagnet ist sie damit keiner – die Besucher der Konferenz wollen lieber all die jungen, bis vor kurzem unbekannten Referenten sehen und ihre…

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