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Gekränkt bis zuletzt

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Nicht in allen Bereichen hat er Einfluss auf sein Vermächtnis behalten. Z.B. beim Mainzer Karneval Foto: Thomas Lohnes/Getty Images

Die Witwe Helmut Kohls hat der Bundesrepublik verboten, für ihren Mann einen Staatsakt in Berlin abzuhalten. Dem Bundestagspräsidenten Lammert blieb nur übrig, im Parlament einen Nachruf vorzutragen. Stattdessen gibt es einen „Europäischen Trauerakt“ in Straßburg. Anschließend wird der Sarg in Speyer beigesetzt.

Lammert klagte, Art und Ort der Würdigung seien „bei allem Respekt nicht nur eine Familienangelegenheit“. Das erinnert an das Reden vom „öffentlichen Körper“ absolutistischer Monarchen. Maike Kohl-Richter mag das ähnlich sehen, aber mit anderer Adressierung der Geste. Nach dem Tode ihres Mannes soll sie mit dem Präsidenten der EU-Kommission,…

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