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Lonesome Faustkämpfer

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Götz George als Kommissar Schimanski bei seinem ersten „Tatort“-Einsatz Foto: United Archives/Imago

Eine Szene aus der melancholischen Krimikomödie Der Bruch (DEFA / WDR 1988, Regie: Frank Beyer). Götz George als Ganove legt das Jackett ab, zieht die Schuhe aus, die Socken, den Borsalino noch auf dem Kopf. Als Nächstes werden die Hosenträger fallen, dann die protzig gestreifte Anzughose. Ulrike Krumbiegel als ganz junge Friseurin weiß zwar, worauf es hinausläuft, wenn ein Mann ein möbliertes Zimmer spendiert. Aber jetzt, am Nachmittag? Georges Ganove sagt nur, was, willst du noch warten? Keine Drohung, keine Gewalt, kleinbürgerliche Alltäglichkeit. Schnitt. George und Krumbiegel im Bett, nackt, Decke bis zum Kinn. Sie hatte es sich anders vorgestellt. Er, gelangweilt, wirste seh…

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