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„Ich gelte als stur“

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Realität trifft auf knallharte Fantasie

Foto: Bernd Webler/Plainpicture

Er schreibt tolle Literatur seit 30 Jahren, nur seine Bücher verkaufen sich „hundsmiserabel“. Vielleicht liegt es auch daran, dass Thomas Kunst laut Selbstauskunft ein „unangepasstes Rindvieh“ ist. Bei Suhrkamp ist sein Roman Zandschower Kliniken erschienen. Worum geht’s? Wenn Kunst das Wort Plot hört, will er speien.

der Freitag: Herr Kunst, ich will den Weg zur Poetik von Thomas Kunst über den neuen Roman nehmen. Woher kommt die Geschichte über den Mann, der sich vornimmt, sein Leben dort fortzusetzen, wo das Hundehalsband vom Armaturenbrett fällt?

Thomas Kunst: Da die wenigsten Kritikerinnen und Kritiker mein Werk kennen, hat es mich keineswegs verwundert, dass niemand bemerkt hat, dass es sich bei den Zand…

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