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Ein Recht auf Chanel

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Szene aus „Einfache Leute“: Differenziert lotet Anna Gschnitzers Stück die brüchige Oberfläche einer vermeintlich auf Chancengleichheit gründenden Gesellschaft aus

Foto: Andreas Etter

Sie hat es geschafft: Als Kuratorin in einem Kunstmuseum kann Alex sich mit den schönen Dingen des Lebens umgeben. Ein schwarzer Designschreibtisch und Apple-Laptop ergänzen das Angekommensein in der gehobenen Schicht – wenn eben nur nicht vereinzelt ihre Herkunft aus armen Verhältnissen durchschlüge. Da ist die Hand vor dem Mund beim Lachen oder der überhöfliche Hang, sich ausnutzen zu lassen. Doch als unversehens ein neureicher Emporkömmling ihr Chef wird, gerät ihr Glaube an eine Welt, die Leistung mit Aufstieg belohnt, ins Wanken. Sollte das ihr Leben sein? Und welchen Preis hat sie dafür gezah…

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