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Draghi floppt

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Der italienische Premierminister Mario Draghi nach einem zweitägigen EU-Gipfel im Mai

Foto: Stephanie Lecocq

Mehr als neun Monate nach der letzten vergleichbaren Mobilisierung rufen die drei großen italienischen Gewerkschaftsbünde CGIL, CISL und UIL für den 26. Juni auf zu Demonstrationen in Turin, Florenz und Bari. Vier Tage später soll der allgemeine Kündigungsschutz auslaufen – eine der wichtigsten Maßnahmen gegen die sozialen Folgen der Pandemie. Der Unternehmensverband Confindustria, für den Entlassungen zum Kernbestand unternehmerischer Freiheit gehören, will allenfalls in einigen Branchen Zugeständnisse machen. Die Gewerkschaften fordern einen verlängerten Kündigungsschutz mindestens bis Oktober und eine umfassende Reform der Sozialsysteme.

In den großen Logistikzentren de…

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