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Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

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Wenn schon penibel, dann bitte richtig

Foto: Hulton Archive/Getty Images

Bestenfalls liest Ingo Elbe ungenau. Bedauerlich, hat er sich doch schon zwei Mal in einer Debatte zu Wort gemeldet, die mit Vorwürfen des Beauftragten für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Felix Klein, gegen den aus Kamerun stammenden postkolonialen Theoretiker Archille Mbembe begann. Dessen Kritik an der Besatzungspolitik Israels sei antisemitisch, zudem unterstütze er die BDS-Kampagne, die der Bundestag als antisemitisch verurteilt. Mittlerweile wird in dieser Debatte auch über anderes gestritten. Zur Diskussion steht eine Denkrichtung, die auch den Belangen der ehemals Kolonisierten zu ihrem Recht verhelfen möchte. Es geht darum, wie diese Denkrichtung auf den Holocaust blickt. Eine wi…

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