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„Ist nicht vorbei“

Zwischen Zoom-Marathonsitzungen mit Kollegen erzählt Thorsten Logge am Telefon, wie es zu der Sammlung kam, die er gemeinsam mit Geschichtsforschern aus Bochum und Gießen an der Uni Hamburg ins Leben gerufen hat. coronarchiv.de soll die Pandemie aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger dokumentieren – zeigen, wie fundamental sich durch diese Krise Alltag, Arbeit und Freizeit der Menschen verändert haben. Keine Stimme soll verlorengehen.

der Freitag: Herr Logge, Sie haben ein Archiv ins Leben gerufen, um Dinge aus der Corona-Zeit zu sammeln. Gleich als es im März anfing. Warum?

Thorsten Logge: Als es mit den Maßnahmen losging, da hat mein Kollege Christian Bunnenberg sich gefragt: Was wird übrig bleiben von Corona, von all den verschiedenen individuellen Erfahrungen? Wie werden sie eigentlich …

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