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Drück mich mal

Glaubt man Umfragen, könnte sich jeder dritte Deutsche vorstellen, mit einem Sexroboter ins Bett zu steigen. In 50 Jahren, behauptete David Levy bereits 2007 in seinem Buch Love and Sex with Robots, seien Liebesverhältnisse mit ihnen so normal wie mit Menschen. Die Berliner Skandinavistin und Kulturwissenschaftlerin Sophie Wennerscheid, die Levy zitiert, hat jetzt mit Sex machina (Matthes & Seitz 2019) eine faszinierende Studie über die Zukunft des Begehrens, so der Untertitel, vorgelegt. Grundsätzlich skeptisch gegenüber allen Natürlichkeitsvorstellungen, plädiert sie für Offenheit und einen unaufgeregteren Umgang mit Robotermaschinen.

Ihr Durchgang durch die Welt der Sexspielzeuge, des Cybersex (im Selbstversuch!), der Sexpuppen und Androiden verfolgt die Frage, was es eigentlich …

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