Loading

Fröhliche Wissenschaft

Kaum eine Branche ist vor sexueller Gewalt gefeit. Über Machtmissbrauch, Misogynie und Diskriminierung in der amerikanischen Unterhaltungsindustrie wurde im Rahmen von #metoo viel berichtet. Ebenso kamen sexuelle Übergriffe in europäischen Parlamenten ans Licht. Jüngst wird vermehrt über Fälle groben Machtmissbrauchs an Universitäten berichtet, zum Beispiel in Stanford und Zürich. Für Diskussionen sorgt nun ein Vorfall an der New York University (NYU), bei dem einer prominenten Professorin Fehlverhalten vorgeworfen wird. Die persönlichen Abhängigkeitsverhältnisse im Wissenschaftsbetrieb treten in diesem Fall offen zutage.

Seit über einer Woche kursiert ein Brief prominenter Kulturwissenschaftlerinnen und Kulturwissenschaftler im Internet. Der an den Präsidenten und Provost der NYU adres…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.