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Im idealen Rahmen

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Ein Prototyp: Donald Trump Foto: Tomohiro Ohsumi/Getty Images

Die Politikwissenschaft habe sich in die Bedeutungslosigkeit verabschiedet, in der Disziplin dominiere das L’art pour l’art. Bei großen Gesellschaftsthemen wie der Flüchtlingsfrage oder der Zukunft Europas blieben daher ausgerechnet diejenigen stumm, die die Debatte qua Profession eigentlich voranbringen müssten. So klagten vor kurzem zwei deutsche Politikprofessoren in der FAZ. Und ihr Befund hat einiges für sich. Man muss schon eine Weile überlegen, bevor einem – wohl mit den Ausnahmen von Ulrike Guérot, Gesine Schwan, Herfried Münkler oder Claus Leggewie – ein erinnernswerter Beitrag eines Politologen zum öffentlichen Diskurs einfällt.

Dass es auch anders geht, dass man mit dem analytischen Besteck des Fachs gewinn…

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