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Einer vertrage der anderen Last

Mit Ein ganzes halbes Jahr kommt nun ein Film in die Kinos, der eine regelmäßig wiederkehrende Geschichte aktualisiert: Ein querschnittsgelähmter Mensch meint, es sei besser, tot zu sein als behindert, und bringt deshalb andere dazu, ihm beim Selbstmord zu helfen. Basierend auf dem Bestseller von Jojo Moyes (Originaltitel Me before you) sorgt die Romanze zwischen Pflegekraft Louisa Clark und dem querschnittsgelähmten Will Traynor unter Menschen mit Behinderungen für Ärger. Denn der frisch verliebte Millionär Traynor bekommt am Ende seinen Wunsch erfüllt: Sterbehilfe in der Schweiz.

Im echten Leben

Schon lange monieren Organisationen wie Not Dead Yet das Erzählmuster, das behindertes Leben als minderwertig und sinnlos darstellt und dessen Beendigung propagiert. Zum Start von Ein ganzes h…

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