Loading

Das Alte gelöscht

placeholder article image
In einer expliziten Szene verschwinden Fragen nach Race, Gender, Class und Sexualität

Foto: Tina Gutierrez/Plainpicture

In Debatten über Diskriminierung und Identität wird oft mit dem sperrigen Begriff „Intersektionalität“ operiert. Im Englischen bedeutet intersection „Schnittpunkt“ oder „Schnittmenge“. Im akademischen oder politischen Kontext oder konkret auf die Erfahrungen eines Einzelnen bezogen, ist damit gemeint, dass eine Person verschiedenen Diskriminierungen ausgesetzt sein kann, dass sich Kategorien wie race, gender, class kreuzen können, verstärken und sich dann praktisch wie ein roter Faden durch das Leben ziehen. Selten wirkt eine Kategorie leidmildernd, wobei ein solches Auf- und Gegenrechnen wiederum ein neues Minenfeld darstellt, denn Leid kennt keine Konkurrenz.…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.