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Amerika, geh’ doch voran

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Joe Biden braucht die alten Verbündeten aus Europa und Asien

Foto: Jim Watson/AFP/Getty Images

Der erste G7-Gipfel mit dem neuen US-Präsidenten Joe Biden in Cornwall verlief gesittet, niemand provozierte, keiner beleidigte – es ging zu wie unter Erwachsenen. Eitel Harmonie und Freude über die wiedergefundene Einheit führender Nationen des Westens, selbst Boris Johnson verhielt sich drei Tage lang wie ein Staatsmann. Die Downing Street feiert es als Erfolg, dass der Premier für seine ungenierten Brüche des Brexit-Vertrages nicht öffentlich gerüffelt wurde. Obwohl klar ist, dass Biden von Johnsons Umgang mit der Nordirland-Frage absolut nichts hält. Sich als Lieblingsbruder der USA zu inszenieren und neuen Glanz für ein „Global Britain“ zu beanspruchen, gelang nicht recht. Die USA…

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