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„Viele wollen sich einmischen“

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Foto: David Klammer/laif

Gewiss bietet eine Monokultur auch Vorteile: Große Erträge auf großer Fläche, ermöglicht durch die intensive Ausbeutung vorhandener Ressourcen. Doch das ist nicht möglich ohne schädliche Nebenwirkungen, vor allem auf lange Sicht: Die brutale Eintönigkeit macht anfällig für Krankheiten, die Umwelt leidet und erholt sich nicht mehr, am Ende steht der Boden leer und erschöpft da.

Silja Graupe diagnostiziert eine „Monokultur des ökonomischen Denkens“: Eine verheerende Eintönigkeit des neoklassischen Mainstreams, die der Gesellschaft auf lange Sicht mehr schade als nutze. Dagegen versucht Graupe ein anderes, nachhaltigeres und zukunftsweisenderes Denken und Forschen über wirtschaftliche Zusammenhänge zu entwerfen. 2014 hat sie die Cusanus-Hochschule in Bernkas…

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