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Wie ist mir

Menschen monologisieren beziehungslos vor sich hin, sind festgefroren in Zuständen, die sich nicht mehr in Geschichten, also Veränderung auflösen lassen. Folgt man den drei jungen Dramatikerinnen, deren Stücke bei der „Langen Nacht der Autorinnen“ auf die Bühne kamen – Stücke von Männern schafften es nicht in die Auswahl –, dann hat sich das gesellschaftliche Klima weiter verschlechtert. Die Texte von Svealena Kutschke, Lisa Danulat und Eleonore Khuen-Belasi bildeten das Postludium der Autorentheatertage im Deutschen Theater Berlin.

Was die Nacht traditionell spannend macht: Zu sehen sind „richtige“ Inszenierungen, die sich im Spielplan beweisen müssen, keine von Regieassistenten eingerichtete Lesungen oder halbszenische Aufführungen. Wie das komplett schief gehen kann, zeigte Peter Kas…

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