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Das rechnet sich

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„Sun & Sea (Marina)“ von Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė und Lina Lapelytė sorgte in Venedig für Staunen

Foto: Andreij Vasilenko / Biennale Arte 2019, Venice

Die Schlange brach alle Rekorde. Am frühen Mittag stand das geduldige Kunstpublikum über zwei Stunden auf dem kleinen Campo Celestia, um in das Magazzino No. 42, den Place-to-be der 58. Kunstbiennale in Venedig zu gelangen. Kurz zuvor war der Goldene Löwe an den Litauischen Pavillon gegangen, der dort untergebracht war. Eine Überraschung? Das geduldige Publikum erwartete eine performative Extravaganz, eine „opera-performance“ mit dem Titel Sun & Sea (Marina) für 13 Stimmen. Gut zwei Duzend Darsteller und Sänger mimten acht Stunden ohne Unterbrechung eine illustre Strandgesellschaft, lagen auf Decken, rieben sic…

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