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1918 plus Mut

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Eine Initiative möchte Wohnkonzerne enteignen, denen über 3.000 Wohnungen gehören – unter anderem diese hier am Kottbusser Tor in Berlin. Sie gehören der „Deutsche Wohnen“

Foto: Jens Kalaene

Im Sitzungssaal des Berliner Abgeordnetenhauses sind die Redner-Tribünen mit rotem Tuch ausgeschlagen. An den Wänden: Kränze aus dunkelgrünem Tannenlaub mit roten Schleifen und goldenen Borten. Es ist zehn Uhr morgens, der Saal ist bis auf den letzten Platz besetzt, unten die Arbeiter- und Soldatenräte Deutschlands, oben Fotografen. So steht es in den stenographischen Berichten zum Reichsrätekongress 1918.

Ans Rednerpult tritt der Volksbeauftragte Wilhelm Dittmann. „Was läge für uns als Sozialisten sonst wohl näher, als die ganze politische Macht, die in unsere Hände gelegt ist, sofort einzu…

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