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Ungarn? Ungern

Wer Rolf Turba treffen will, muss zu ihm fahren. Der Bus hält in Müggelheim Dorf, einem verschlafenen Ortsteil von Köpenick, südöstlich von Berlin. Netto und Norma, eine Kirche, ein Dönerimbiss und Down Town Garage, ein Dinermotel. Vor Einfamilienhäusern stehen geparkte Autos. Man biegt in einen Sandweg, hinter dem flachen Eisenzaun führt ein gepflasterter Weg hinter in den Garten. Auf der Terrasse steht er. Weißes T-Shirt, Hosenträger, Cordhose, das lange graue Haar zum Zopf gebunden. Rolf Turba grüßt, zeigt seinen Lehmsteinofen, dann eine Sauna, „alles selbst gebaut“. Mitten im Garten steht ein kleines Fachwerkgebäude mit roten Ziegelsteinen. „Mein Atelier“.

Rolli, wie ihn alle nennen, weist auf die gleichschenklige Pyramide mit rombenförmigen Glaseinsätzen im Dach, die das Licht durc…

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