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Kein Abbild

Sich im Sessel zurücklehnen und einer Frau dabei zusehen, wie sie die Welt rettet? Ja, will ich! Die Begeisterung über die Verfilmung eines Superheldin-Comics hallt durchs Netz. Kritikerinnen weinen gerührt, während sie Wonder Woman beim Kämpfen zuschauen. Und mit Patty Jenkins hat der Film auch eine Frau als Regisseurin.

Diskussionen um das feministische Potenzial von Blockbustern sind nichts Neues. Im vergangenen Jahr brachte Sony Pictures Ghostbusters mit weiblichen Rollen raus. Wütende Männer fühlten sich um ihre Kindheit betrogen. 2015 witterten bei Mad Max: Fury Road Männerrechtler gar das Ende des Actionfilms. Und jetzt bei Wonder Woman wird wieder die Frage gestellt: Wie feministisch ist dieser Film?

Anders als zum Beispiel Batwoman ist Wonder Woman kein Abbild eines männlichen…

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