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Vom Pferd in die Kutsche

Fußball geht immer, dachten sich die Funktionäre der nordirischen DUP, der Democratic Unionist Party, im vergangenen Oktober: Sie hüpften um ihre Parteichefin Arlene Foster herum, um dabei die Hymne der letztjährigen Fußball-Europameisterschaft zu intonieren. Nicht Nordirlands Nationalspieler Will Grigg war dabei „on fire“, sondern „Arlene“. Grigg wurde wegen des Fangesangs zum Star der EM, ohne dort eine einzige Minute gespielt zu haben. Foster, 46, ist jetzt die mächtigste Frau Nordirlands, ohne eine Regierungsamt inne zu haben: neun Männer und eine Frau kann die erzkonservative DUP nach den britischen Unterhauswahlen vom 8. Juni ins Parlament nach London schicken; und auf diese gedenkt Theresa May eine konservative Minderheitsregierung zu stützen, um mit genau einer Stimme Mehrheit P…

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