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Ihr „Nehmt den Wessis das Kommando“-Wahlplakat kam zu spät: Spitzenkandidatin Eva von Angern

Foto: Christian Schroedter/Imago Images

Den Wessis wollten sie „das Kommando nehmen“, so ein Plakat der Linken im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt – das kam gerade noch rechtzeitig, um auf die tiefe Ost-West-Spaltung aufmerksam zu machen. Doch es war viel zu spät, um den Abwärtstrend der Partei zu drehen. Das Gefühl, dass die Linke ihre ostdeutsche Identität aufgegeben hat, hält sich schon weitaus länger. Von einer Volkspartei ist sie im Osten, mit Ausnahme Thüringens, zu einer unter vielen kleineren Parteien geschrumpft. In Sachsen-Anhalt war die Linke nun mit minus fünf Prozent die größte Wahlverliererin, wobei die Verluste im Vergleich zu den jeweils minus acht Prozent zuletzt in Sachsen u…

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