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Ein ruinöses Rennen gerät ins Stocken

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Die G7-Finanzminister bei ihrem Treffen vergangenes Wochenende in London

Foto: Henry Nicholls/WPA Pool/Getty Images

Olaf Scholz hat den Beschluss der G7-Finanzminister vom Wochenende als „Steuerrevolution“ gepriesen. Der Durchbruch sei sein Verdienst. Zweimal zu hoch gegriffen: Sein Verdienst war es nicht, sondern das von Joe Biden und dessen Finanzministerin Janet Yellen. Ob aus dem ersten großen Schritt in die richtige Richtung eine veritable Revolution wird, steht noch in den Sternen. Schon dieser erste Schritt ist ein Kompromiss. Ursprünglich hatte Yellen 21 Prozent Mindeststeuer auf die Gewinne international operierender Konzerne vorgeschlagen. Auf 15 Prozent einigten sich die G7-Finanzminister nun.

Im globalen Kapitalismus ist es für international operierende Konzerne ein L…

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